PARTY-EMPFEHLUNGEN

A Night To Remember – Pop Punk -Party – Bochum – die Trompete

Bei der im Moment wahrscheinlich mit riesigen Abstand besten Party überhaupt
A Night To Remember –  in der Trompete in Bochum, der wahrscheinlich tollsten Location in ganz NRW, legen Schorsch und Kerstin das Beste im Bereich des Pop-Punk auf. Dabei beschränken sie sich keineswegs ! auf die „Hits“, sondern spielen auch viele andere Songs von bereits sehr bekannten Bands [Blink 182, Good Charlotte, Paramore, etc. etc.]  die es anderswo kaum bis noch nie zu hören gab. Dazu sinden sich in der Playlist auch sehr sehr viele aktuelle Bands [With Confidence, Waterparks, State Champs, Knuckle Puck, Story So Far und und und] wieder.
Wer etwas mehr in dem Bereich kennt und/oder bereit ist auch Neues kennenzulernen wird hier überglücklich.   Eine Rezension zu zwei Veranstaltungen im März und April findet ihr hier

[Empfehlungen mit Vorbehalt]

You Killed This Love – Rockpalast Bochum

DJ Paul Moreno legt alle zwei Wochen im Rockpalast Bochum zwischen Pop-Punk, Nu Metal, Post-Hardcore, Metalcore; melodic-Death-Metal, etc. auf. Was zunächst gut klingt, ist es leider weniger, da die Playlist aufgrund der Gäste von der regelmäßig stattfindenden Parallelveranstaltung [~Dark Night] oftmals wohl eher an ein In Flames, Trivium – Special erinnert. Es finden sich leider zu wenig Leute ein, die wegen seiner Veranstaltung kommen.  Hier muss sich der [meiner Meinung nach] wohl mit Abstand beste DJ in NRW [für den ~Core-Bereich] dann seinen Gästen geschlagen geben. Allerdings bin ich dort recht gerne, da es dort oftmals mehr für mich zu hören gibt als im Vergleich zu anderen Partys, die viel mehr Möglichkeiten haben. So durfte ich mich bereits u.A. über Polaris, Boysetsfire, Neck Deep, Hellions, Skywalker, Polar und Currents freuen.

Hoch den (Mini-)Rock im Schickimicki Düsseldorf

eigentlich dürfte man diese Party hier nicht erwähnen, da die Gäste die dort erscheinen, leider verhindern, dass diese Party zurecht eine Erwähnung verdient.
Ich nenne sie hier dennoch, da bei ihr mit Rockaholic einer der absolut besten DJs in NRW auflegt, der sich soweit es ihm möglich ist, gegen die Gleichgültigkeit und fehlende Kenntnis und Begeisterung der Gäste erwehrt. U.a. gibt es dort immerhin hin und wieder She Loves Me Not (Papa Roach); Staind, Hellions [!], Polar [Black Days], Architects, The Amity Affliction etc. etc. zu hören.  Nur interessiert das dort leider niemanden, was dort gepielt wird. [„Even through a crowd of a hundred people – I still feel alone“]
Wenn sich mehr Kings-at-Heart-Menschen zu der [immer seltener stattfindenden] Party verirren würden, wäre sie wahrscheinlich die beste ~Alternative/Rock-Party in NRW.

Riot Show – Pop-Punk-Post-Hardcore-Punk – Caveau – Mainz

die quasi ~Nachfolgeveranstaltung von meiner/unser Veranstaltung Full Collapse
[für die, denen diese Veranstaltung noch ein Begriff ist] Riot Show von Björn und Richi findet leider voraussichtlich nicht mehr statt..  Falls doch werdet ihr über den Blog umgehend [mehr] davon erfahren.

[Empfehlungen mit noch viel viel mehr Vorbehalt]

Wer noch nicht auf einer Morecore-Party oder Rocket [in Dortmund] war, kann sich das Ganze mal ansehen/anhören.
Allerdings gilt dort nicht „more“ im Sinne von „more“, sondern mehr im Sinne von „less„.
Der Name ist nicht Programm. Es handelt sich gerade für Leute die aus Hessen/Rheinland-Pfalz/Ludwigshafen kommen und im Loft [Indie-Freitag], Caveau [Full Collapse; Riot Show]; Final Destination und MTW [2. Floor] zu Hause waren, um eine ganz gewöhnliche Rock-Party.
Ausreißer sind Wage War, I Prevail und dann wird es schon schwierig sich an Songs zu erinnern, die nicht auf Last Resort, My Heroine, Diamonds [Cover], Rollin‘, etc. hören.  Vorab wird auf Facebook immer nach Wünschen gefragt um die Reichweite der Veranstaltung zu erhöhen. Umgesetzt wird neben den klassischen Wünschen [Sorry You’re Not A Winner] quasi absolut gar nichts.  Woran das liegt? – Weil es so gewünscht ist.
Entsprechend [das betrifft auch die Rocket] muss man sagen:
Kennst du eine Veranstaltung, kennst du die Playlist von allen. Vielleicht wird sich das irgendwann ändern, vielleicht zu durch zusätzliche Floors auf denen dann auch Musik und kein Deathcore gespielt wird.
Das würde aber voraussetzen, dass den Betreibern Musik wirklich etwas bedeuten würde, wie sie es suggieren wollen. Auf Nachfrage auch bestimmt behaupten würden.
Aber machen wir uns nichts vor. Es ist ein Unternehmen, das Musik als mögliches Businessmodell versteht, welches jetzt mit den Partys anfängt sich zu rentieren.
In dem Sinne halte ich es irgendwie mit Journey – Don’t Stop Believing [wie ich nur auf diesen Song komme…. ] und schaue dort vermutlich hin und wieder selbst vorbei, trotz besseren Wissens, in der Hoffnung auf Besserung.